Aktuelles

Die Stiftung Ortssammlung erhält immer wieder Schenkungen oder Leihgaben von Künstlern mit Bezug zu Gelterkinden. Wir möchten an dieser Stelle den Dank für diese Grosszügigkeit aussprechen. Die Bilder und Gegenstände sind auch unter www.kimweb.ch inventarisiert. Mehr Details finden sich dort.

Schenkung: Bilder von Markus Wagner

 

Aus dem Nachlass der Familie Schmid erhielt die OSG kürzlich drei Ölbilder des Gelterkinder Malers Markus Wagner. Hier dargestellt das farbenfrohe Bild mit dem Spielzeugpferd. Alle Bilder von Wagner finden sich wie auch die meisten anderen Bilder unserer Sammlung auf dem Kulturgüterportal kimweb.ch.

Schenkung: Bild von Jacob Wagner

Das Gemälde hat Jacob Wagner 1912 gemalt. Es porträtiert Dr. med. Adolf Haslebacher (1899-1932), einen Freund des Künstlers. 

Das Bild wurde der OSG im Frühjahr 2019 von dessen längjährigem Besitzer, Erwin Hasebacher, einem Grossneffen und Patenkind des Dargestellten, vermacht. Dieser wünschte, dass es an den Geburtsort des Künstlers zurückkehrt. 

Bilder von Erich Fehlmann (1934 -1971)

Der Sohn von Erich Fehlmann stellte der OSG mehrere Lithografien, Zeichnungen und Gemälde des bis zu seinem frühen Tod an der Langmattstrasse in Gelterkinden wohnhaften Künstlers zur Verfügung. Unten stehend zwei Lithografien und eine Zeichnung (mittleres Bild). Zwei Bilder zeigen Gelterkinder Örtlichkeiten.


Schenkungen

Bereits letztes Jahr konnten wir die unten dargestellten Neuzugänge für unsere Kunstsammlung vermelden.

Heinrich Thommen stellte uns Bilder von Albert Zehntner zur Verfügung, alle mit Sujets von Gelterkinden und Umgebung (obere drei Bilder).

Aus dem Nachlass des kürzlich verstorbenen René Grieder durften wir zwei Stillleben zweier regionaler Künstler entgegennehmen. 

Karl Pümpin war ein Maler aus Gelterkinden und Emil Berger wirkte in Sissach.

  


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karl Pümpin, Gelterkinden 1907 - 1975

Emil Berger, Sissach, 1890 - 1979

Aktuell ausgestellt als Leihgabe im Heimatmuseum Sissach.


Schenkung: Bild von Alfred Gass

Blick auf Gelterkinden, mit der reformierten Kirche im Mittelpunkt. A. Gass wohnte in Rothenfluh und machte sich als Landschaftsmaler lokal einen Namen. Das Bild ist mit 1960 datiert. Wir verdanken das Gemälde einer Enkelin von Josef Herzog, der ein Baugeschäft an der Bohnygasse führte und 1971 verstarb.

Geschichtsträchtiger Wimpel

Wimpel in den Basler Farben (links). Die Fahne wurde in den Trennungswirren um 1832 von den baseltreuen Gelterkindern gehisst, um sich gegenüber den Basler Truppen als stadtloyal erkennbar zu machen. Der Schuss ging wohl buchstäblich "hinten hinaus": Im Gelterkinder Sturm wurden die Basler Truppen, verstärkt durch Soldaten der eidgenössischen Tagsatzung, von den Baselbieter Rebellen verjagt. Das blutige Scharmützel kostete sechs Menschenleben - und brachte auch sonst viel Kummer in die Dorfbevölkerung. Schliesslich war man wirtschaftlich stark von den Basler Seidenband-Fabrikanten abhängig. 

Zwei dieser Flaggen, je ca. 90 Zentimeter lang, wurden der OSG kürzlich geschenkt. Sie wurden im Haus Ormalingerstrasse 25 gefunden.

Die Fahnen sind im Herbst 2019 von einer ausgewiesenen Textilrestaurateurin aufbearbeitet, d.h. gereinigt und konserviert worden (siehe vorher - nachher im Bild).

Schenkung: Ölbild von Jakob Wagner (1861-1915)

Die Familie Bock aus Königswinter D schenkte der OSG kürzlich ein Ölbild des aus Gelterkinden stammenden Malers Jakob Wagner. Die Grosseltern des Schenkers hatten das Bild 1923 auf ihrer Hochzeitsreise vom Maler erworben. Dieser lebte und arbeitete in Locarno. Im Tessin entstanden denn auch viele Bilder des Künstlers, so auch das hier dargestellte mit dem Titel "Brissago".

Kirchrain, Aquarell aus dem Jahr 1826

Wohl eines der ältesten Bilder im Besitz der OSG. Das Aquarell von S. Laudier wurde kürzlich angeschafft. Die in naiver Technik gemalte Gelterkinder Postkarten-Ansicht stellt Dorfszenen mit Menschen in Trachten und Alltagskleidern dar. Der Freiheitsbaum scheint ein Vorbote auf die kommenden Sezessionswirren zu sein.